«Die Fachzeitschrift «Oekotest» stellt denn auch fest: «Entscheidend sind vor allem die Nährstoffbelastung, die Wassertemperatur und die Tiefe des Gewässers.» Bei Temperaturen ab 20 Grad beginnen «Blaualgen», sich deutlich zu vermehren. Besonders stark wachsen sie bei 25 bis 30 Grad, also genau dann, wenn Sommerhitze und Windstille zusammentreffen.»
«Vielmehr stammen diese Nährstoffe aus überdüngten Böden der Landwirtschaft (Gülle und Mist), aus Abwässern und aus Abschwemmungen durch Regen und Schneeschmelze aus dem Einzugsgebiet.»
«Die Temperaturen gibt die Natur vor. Doch für die Nährstoffe sind die Menschen verantwortlich. Bereits seit vielen Jahren kennt die Nährstoffbilanz der Schweizer Landwirtschaft einen fast konstanten Überschuss an Stickstoff und Phosphor. Für das Jahr 2020 wurden die gesamten Stickstoff-Einträge in Schweizer Gewässer auf rund 70’000 Tonnen geschätzt. Davon entfielen etwa 32’500 Tonnen oder fast die Hälfte direkt auf landwirtschaftliche Bewirtschaftung.»
«Im August 2021 starben im oberen Becken des Zürichsees acht Hunde, weil sie «Blaualgen» geschluckt hatten.»