Interessantes Gespräch mit Tierausbeutern

Die meisten Tierausbeuter wissen zumindest auf einer gewissen Ebene, dass ihre Finanzierung von Tierausbeutung moralisch problematisch ist. Spricht man sie darauf an, wird jedoch oft nicht die Tierausbeutung selbst zum Thema gemacht, sondern die Art und Weise, wie Tierrechtler diese Wahrheit aussprechen.

 

Das eigentliche „Vergehen“ der Tierrechtler besteht dann darin, den Tierausbeutern vorzuhalten, dass ihr Konsumverhalten die Ursache für das Leid der Tiere ist – obwohl dies objektiv betrachtet der Wahrheit entspricht.

 

Doch wie sollen Menschen die Folgen ihres Handelns erkennen, wenn man ihnen die Wahrheit nicht sagt?

 

Die Situation wirkt paradox:

     

  • Sagt man Tierausbeutern offen die Wahrheit, ändern sie angeblich nichts, weil die Kommunikation der Tierrechtler zu direkt, zu hart oder zu unangenehm sei.
  • Verschweigt oder verharmlost man die Wahrheit, ändern sie ebenfalls nichts, weil ihnen kein ausreichender Grund für eine Verhaltensänderung genannt wird.
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Fazit:

Wer weder auf die ungeschönte Wahrheit noch auf eine abgeschwächte Darstellung reagiert, zeigt damit oft, dass er sein Verhalten gar nicht ändern will. Die Kritik richtet sich dann nicht gegen den Inhalt der Botschaft, sondern dient als Vorwand, sich nicht mit der eigenen Verantwortung auseinandersetzen zu müssen.

 

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=prEaQKxtRcM